Hach, wenn man bedenkt, dass das Bild von vor drei-einhalb Jahren stammt, schauts gar nicht so schlecht aus, oder ^__^ Bin immer noch stolz drauf, dass die Koneko es gedruckt hat.
Yuna (10.02.2005)

BeastPrincess - 7. Sep, 21:53
Superleckere Haferkekse, mjam mjam
200g Butter
180g Zucker
1 Päckchen Vanillin-Zucker
1 Ei
250g Haferflocken
100g Mehl
1 TL Backpulver
Butter und Zucker schaumig rühren. Erst Ei, dann die übrigen Zutaten hinzugeben.
Kleine Teighäufchen auf Backblech geben. Dabei Platz lassen, weil die Kekse sich breit machen (am besten 3x4 aufs Blech).
Backofen vorheizen, bei 200° ca. 8 Minuten backen. Am besten rausnehmen, wenn sie goldbraun sind und der Rand bereits dunkler wird.
Viel Spaß :D
BeastPrincess - 7. Sep, 15:50
BeastPrincess - 7. Sep, 15:26
Ein Nachhilfeschüler. 5.Klasse.
Richtig schlecht in Deutsch, obwohl Deutsch die Muttersprache ist.
"Hör mal, du musst mehr lesen. Dadurch verbessert sich dein Wortschatz und deine Rechtschreibung."
- "Hmm."
"Liest du oft?"
- "Nee, eigentlich nicht so..."
"Warum?"
- "Weiß nicht. Macht keinen Spaß."
"Interessieren dich gar keine Themen?"
- "Ja, doch schon..."
"Haben deine Eltern dir nie vorgelesen?"
- "Nein."
Meiner Meinung nach sollten Eltern den Kindern vorlesen, um ihr Interesse für Bücher zu wecken. Meine Mutter hat das bei mir und meinen Geschwistern gemacht, wir alle können seit dem Alter von ca. vier Jahren lesen und tun das bis heute recht gerne. Eltern, die ihre Kinder lieber vor die Glotze setzen, damit sie sie nicht nerven, denken scheinbar überhaupt nicht nach.
Und sie wundern sie sich, wenn ihre Kinder einen Fünfer in Deutsch haben. Dann braucht man aufeinmal einen Nachhilfelehrer, der das Ganze wieder in Ordnung bringen soll, was aber sehr schwierig ist, da das Kind lieber vor dem PC sitzt und zockt oder fernsieht und außerdem ist es dann auch schon fast Schuljahrsende. Das Tollste ist dann immer noch, wenn es heißt "Ach in den Ferien soll sich das Kind doch ausruhen und nichts tun, es macht doch für die Schule so viel!" Das heißt also in den Ferien, genau dann, wenn man Zeit zum Aufholen, Üben und Lesen hat, soll das arme Kind bitte nichts tun.
Vielleicht habe ich ja eine beschränkte Sichtweise, aber solche Menschen verstehe ich einfach nicht.
BeastPrincess - 4. Sep, 14:32
Meeting the Cheshire Cat
Der hell erleuchtete Gang, in dem sich Alice befand, endete auf eine seltsame Weise. Die letzten Meter bestanden nämlich aus Puzzleteilchen, die dann ganz einfach fehlten, als hätte man den Gang nicht zu Ende gebaut. Alice starrte in die Dunkelheit hinein und beschloss, diesen Weg nicht zu nehmen, weil sie womöglich einfach ins Nichts fallen und auf so eine langweilige Weise wollte sie ihr Leben ja nun auch nicht verlieren. Stattdessen versuchte sie es bei der Tür auf der linken Seite, was sich allerdings auch als keine besonders gute Alternative erwies, denn hinter der Tür gab es nur ein riesiges Meer.
"Wie praktisch. Eine Riesenbadewanne.", grinste das Mädchen und sah sich gezwungen, die andere Tür zu nehmen. Durch diese gelangte sie in einen achteckigen Raum mit sehr hoher Decke, von der ein altmodischer Kronleuchter baumelte und so aussah, als würde er jeden Moment der darunter sitzenden Person auf den Kopf krachen. Diese hatte es sich auf einer Art Thron gemütlich gemacht und hörte mit wichtigtuerischer Miene dem aufgeregt durcheinander grunzenden Schwein im Frack zu. Es war ein kleinwüchsiger alter Mann mit langem Bart, spärlichem Haar und einem runden Bäuchlein. Das wild gestikulierende Schwein erblickte Alice und sprang sofort auf.
"DA! Das ist die Verrückte!", quiekte es und zeigte mit der Hufe in die Richtung der Braunhaarigen.
"Ich wär da mal ganz vorsichtig mit den Anschuldigungen, mein rosa Freund.", gab sie kühl zurück und verschränkte die Arme.
"Sehet, Herzog, der irre Blick... Sie ist gemeingefährlich!" Das Schwein bildete sich ein, es würde flüstern, aber in Wahrheit hörte man alles laut und deutlich - mit einigen herzhaften Grunzern gewürzt, versteht sich. Während sich das Mädchen umsah, hörte sie dann plötzlich eine kindliche Stimme aus der Richtung des Herzogs.
"Aber sie ist doch nur ein Mädchen." Schlagartig wandte sie sich der Stimme zu und auf der Stelle des Herzogs saß tatsächlich... ein kleiner Junge, nicht älter als fünf. Er trug zwar dieselbe Kleidung, sah ihm aber sonst nicht ähnlich.
"W-wie...?", stammelte sie verdutzt.
"Was guckst Du denn wieder so dümmlich?", warf das Schwein entsetzt ein. "Noch nie einen Herzog gesehen?"
"Jetzt schlägt‘s gleich dreizehn." Alice fuchtelte mit dem scharfen Messer vor seinem Rüssel herum und das nun mehr blasse Schwein gab Ruhe. Als sie sich dem Herzog zuwandte, war dieser schon im Alter eines erwachsenen Mannes - allerdings in der gleichen Größe.
"Lass bitte meinen Untergeben in Frieden - er ist doch sehr aufbrausend, aber das haben Schweine nun mal so an sich.", meinte er seelenruhig zu Alice und dann zu dem Anderen: " Geh doch bitte die Reiskörner in der Speisekammer nachzählen. Die Mäuse dieses Jahr stehlen schon wieder ..." Das Schwein gehorchte sofort und verschwand sogleich. //Reiskörnerzählen muss schon eine unglaublich spannende Aufgabe sein.//, dachte sich das Mädchen und fragte sich, wie viel man trinken musste, um auf so eine idiotische Idee zu kommen. Der Herr vor Alice war bereits zu einem Greis gealtert und versuchte mit seiner zittrigen Hand Alices Aufmerksamkeit auf sich zu lenken.
"Was machst Du hier überhaupt?", fragte er mit Mühe.
"Im Grunde... nichts. Habe mich nur verlaufen. Wo geht es denn hier raus?", antwortete sie und beobachtete mit gerunzelter Stirn wie der alte Mann sich wieder zu einem kleinen Jungen veränderte.
"Dann musst Du daaalang gehen.", meinte der Knabe und deutete mit seinem pummeligen Finger in die Richtung einer dunkelblau gestrichenen Tür.
"Ehm... danke. Schönen Tag dann noch." Kopfschüttelnd entfernte sich Alice von dieser höchst kuriosen Gestalt und trat durch die besagte Tür nach draußen.
Genüsslich atmete sie die frische Luft ein und sah sich um: sie stand auf einem kleinen Pfad, der in einen Wald zu führen schien. Da sie keine Wahl hatte, spazierte sie den Weg entlang und kam nach einiger Zeit an einem dubiosen Schild an: - Betreten des Waldes für Herzkarten verboten -
"Nun, ich bin ja alles andere als eine Herzkarte, also betrifft mich das ja nicht!", stellte Alice fest und wollte schon weitergehen, als von hinten ein verdächtiges Schnurren kam:
"Hmmmmmmmmmm... woher... willst du wissen, ob du nicht doch eine Herzkarte bist? Meow." Allein ein riesiges Grinsen mit scharfen Zähnen hing in der Luft, aber das war schon verräterisch genug.
"Chershire Cat... Na, was willst du?" Sie hatte sie auf einem Absatz umgedreht und erwartete die Reaktion des zu neunzig Prozent unsichtbaren Katers. Immerhin war jetzt alles anders und sie konnte nicht wissen, ob sich dieses Grinsen nicht in jedem Moment in ihren Hals graben würde. Plötzlich tauchten auch zwei leuchtende giftgrüne Augen aus dem Nichts auf und fixierten das Mädchen.
"Was macht dich so sicher, dass duuu keine Herzkarte bist?", fragte das frei herumhängende Raubtiergebiss noch einmal und miaute erneut.
"Jetzt wo deine Augen ja ebenfalls vor Ort sind, schau mich doch an. Sehe ich etwa so aus?!", fragte Alice genervt zurück.
"Guuuuuuuut, aber das ist ja eigentlich der Sinn der Sache!... Du denkst, du bist keine und begibst dich in den Waaaald, wo die Gefahr auf dich lauert!... Es ist nämlich so, dass dieses Schild eine Falle ist...", schnurrte Cheshire Cat selbstzufrieden, weil er sich im Vorteil gegenüber der unwissenden Alice sah.
"Und wie genau ist die Falle denn konstruiert?"
"Mhhhmhhahahah... Karten haben sowieso kein Herz - deshalb sind sie total unnütz für den Wald. Andere aber, die denken, sie dürfen den Wald betreten, haben eines. DAS ist genau das, was der Wald,.. oder besser gesagt seine Herrin, will. Herzen. Sie sammelt sie...", erklärte der Kater, dessen Knochen sich gerade sichtbar machten.
"Wer tut denn so was Irres?" Alice zog skeptisch eine Augenbraue in die Höhe.
"Ist doch egal mwhahah...", grinste das Tier, dessen Skelett in diesem Moment von Muskeln überspannt wurde. Nachdem auch sein dunkelgraues Fell erschienen war, saß ein knapp vier Fuß großer Kater mit einer Eisenkette um den Hals sowie Piercing im Ohr vor Alice und grinste so breit es nur ging. Weil auch seine Krallen nicht besonders stumpf waren, sah sich Alice langsam als potentielles Abendessen. Trotzdem blieb sie gelassen und meinte schließlich:
"Wer auch immer das tut, mir kann es egal sein, denn ich besitze kein Herz."
"Wieeee?... Bist du verrückt? Haaah, du bist verrückt! Und ich auch!" Cheshire Cat rollte mit den großen Augen und Alice dachte, dass sie ihr Kiefer wohl nicht mehr bewegen könnte, wenn sie am Stück grinsen würde wie er.
"Denk doch was du willst. Ich gehe dahin. Immerhin suche ich dieses brutale Plüschtier." Sie zuckte mit den Achseln und wandte sich dem Wald zu.
"Aaaach jaaa... dann musst du ganz sicher durch den Wald, wenn du das Kaninchen suchst."
"Wie? Du weißt, wo es ist?!" Schnell drehte sie sich wieder zu dem Kater um, doch der war leider schon verschwunden.
"Klasse. Dieses Vieh verschwindet immer dann, wenn man es braucht.", knurrte sie verärgert und folgte dem Waldpfad.
Der Wald schien im Grunde ganz normal zu sein, abgesehen von den brennenden Schmetterlingen, die umherschwirrten. Nur nach einer Weile merkte Alice, dass die Pflanzen und Bäume immer größer wurden, je weiter sie kam. Es konnte nur noch wenig Licht bis zum Boden durchdringen und kleine Pflanzen, wie der dürre Strauch unter einem der Bäume, hatte so gut wie keine Chance. Auf einmal fühlte sich das Mädchen mit ihm sehr verbunden. Sie wusste, wie es war, dahin zu vegitieren. Die anderen bekamen stets Licht, Wärme... letztendlich Glück, Freude des alltäglichen Lebens - Sonnenschein, während der Strauch unten im Schatten sich nach den so kostbaren Sonnenstrahlen streckte und sie nicht erreichen konnte. Für die anderen war alles selbstverständlich, für ihn wie eine Fata Morgana... genau wie für Alice. Welche Funktion hatte dieser Strauch im Leben? Welche hatte sie?.. Keine... ? Tag für Tag durchlebte sie unangenehme Situationen, Leid, Kummer... nur um weitere gleichartige Tage zu erleben? Und nie die Sonnenstrahlen im Herzen zu spüren?
//Ich muss wirklich irre sein, wenn ich mich mit einem Strauch vergleiche.//, dachte sie, um sich aus diesem plötzlichen Down herauszuholen und sich abzulenken. Bald kam sie in einen Waldbereich, wo die Pflanzen und Bäume wieder die normale Größe hatten und war erleichtert, weil sie nicht mehr über die riesigen Wurzeln klettern musste. Hinter den nächsten Büschen blieb sie allerdings stehen und riss die Augen auf. Vor ihr stand eine große knorrige Eiche und an einem der mächtigen Äste war eine Gestalt gehängt worden. Der Mann war kreidebleich im Gesicht und sowohl seine Augenlider, als auch der Mund waren schwarz geschminkt. Das Interessante war nicht, dass er so seltsam aussah, sondern dass er mit dem Kopf nach unten hing, weil er an den Füßen aufgehängt worden war. Der Wind spielte mit seinem offenen längeren schwarzen Haar und der Strick um seinen Hals bestätigte, dass er tot sein musste. Das war ein Grund, warum Alice sich ihm nähern musste. Seine Kleidung bestand lediglich aus weißem Hemd mit Rüschenkragen und weißen Stoffhosen.
//Er schämt sich bestimmt dafür, dass er in solch grässlichen Klamotten sterben musste.//, schoss ihr durch den Kopf. //Was er wohl angestellt hat?... Oh, da ist etwas...// Tatsächlich hing an dem Strick um seinen Hals ein kleines Schildchen und Alice hoffte, dass da nicht 'Iss mich.' draufstand. 'The Hangman' hieß es darauf.
"Also, um DArauf zu kommen, muss man schon richtig intelligent sein.", platzte es aus ihr raus. Welche Idioten dachten sich denn hier die Texte auf den Schildern aus? Sie hätte sich am liebsten noch länger darüber aufgeregt, aber da schlug die Leiche auf einmal die eisblauen Augen auf und flüsterte:
"Guten Tag, Fräulein."
BeastPrincess - 3. Sep, 12:33
Da haben wir heute einen MK-Kosmetikstand in einem Geschäft aufgestellt und den Leuten ein bisschen was vorgestellt.
Der Kunde bekommt einen kostenlosen Gutschein und kann die Hautpflege/Kosmetik kostenlos und unverbindlich testen PLUS 100%ige Geldzurückgarantie, falls wem was nicht passt und dann sagen die Leute tatsächlich "Nee, ich kauf mir lieber 'n paar neue Schuhe!"(Das 20. Paar oder so -_-) Ich weiß ja nicht, aber ich schau einem Menschen eigentlich ins Gesicht und ob er gepflegt ist (man muss nicht mal geschminkt sein, gepflegt reicht) und nicht ob er die neuesten Stiefel anhat. Außerdem wollen sie alle nichts von Hautpflege wissen, wenn sie dann aber 40 werden, versuchen sie krampfhaft sämtliche Falten mit einer 5cm dicken Schicht Anti-Aging-Creme wegzukriegen, was dann meistens nicht klappt. Komisch. Und die Schuhe, die man damals gekauft hat, sind zu dem Zeitpunkt auch alle schon aus der Mode gekommen. Schade aber auch.
Leute, hört auf an eurer Gesundheit und eurem Körper zu sparen! Klamotten kann man nachkaufen, Gesundheit und Jugend nicht!
BeastPrincess - 2. Sep, 19:14
Falls Solitaire keinen Spaß mehr macht, hier eine süße Seite mit netten Spielen für zwischendurch! Die Hintergrundmusik ist auch toll ^__^ Einfach auf das Bild clicken!

BeastPrincess - 1. Sep, 14:02
"Feucht hörte die vertraute Stimme eines großzügig Abgefüllten.
'Was ... genau. Was ich sagen wollte, ja, was ich sagen wollte, ich meine, was ich meine, warum gibst du mir keinen, genau, Kuss? Ich meine ja nur ...' [...]
Fräulein Liebherz sah kurz zu ihm auf und schüttelte den Kopf. Unterm Tisch bewegte sich etwas, und es erklang ein leises Geräusch von der fleischigen Art, und der Betrunkene beugte sich plötzlich vor und erbleichte. Vermutlich hörten nur er und Feucht, was Fräulein Liebherz säuselnd sagte:
'Was in deinem Fuß steckt, ist ein vier Zoll langer Mitzy-hübsche-Lucretia-Absatz, das gefährlichste Schuhwerk der Welt. Umgerechnet in Pfund pro Quadratzoll ist es so, als träte einem ein sehr spitzer Elefant auf den Fuß. Nun, ich weiß, was du jetzt denkst. Du denkst: 'Kann sie ihn bis ganz zum Boden durchdrücken?' Und um ehrlich zu sein: Ich bin mir nicht sicher. Die Sohle deines Stiefels könnte mir Schwierigkeiten machen, aber sonst nichts. Aber das ist nicht der beunruhigende Teil. Der beunruhigende Teil ist dieser: Als Kind hat man mich praktisch mit vorgehaltenem Messer in den Ballettunterricht gezwungen, was bedeutet, dass ich wie ein Esel treten kann. Du sitzt vor mir, und ich habe noch einen Schuh. Gut, du hast verstanden, wie ich sehe. Ich ziehe den Absatz jetzt zurück.'
Ein leises Pop ertönte unterm Tisch. Ganz vorsichtig stand der Mann auf, drehte sich um und wankte ohne einen Blick zurück fort."
Terry Prachett, Ab die Post
Wenn das mal kein toller Tip ist ;)
BeastPrincess - 31. Aug, 17:37
Die meisten Katzen wissen instinktiv, wie man sich richtig benimmt, es gibt aber bestimmt einige, die von den nachfolgenden Tipps profitieren. Denkt daran, dass es nur Vorschläge sind und der jeweiligen Situation angepasst werden können.
Es ist serviert!
1. Fresse niemals aus deiner eigenen Schüssel, wenn du Essen vom Tisch klauen kannst.
2. Trinke niemals aus deiner Wasserschüssel, wenn irgendwo ein Glas Wasser (oder besser noch, mit Milch) steht, aus dem du trinken kannst
3. Jammere niemals vor Hunger bevor die Leute das Futter aus dem Schrank nehmen. Schreie dann aber so, als ob du seit Wochen nichts mehr zu fressen bekommen hast.
4. Sobald das Futter in der Schüssel ist, sollte es erst mal ignoriert werden.
Gäste
1. Setze eine überraschte und verletzte Miene auf, wenn du beschimpft wirst, weil du nach dem Essen auf dem Tisch zwischen dem Geschirr spazieren gehst. Der Ausdruck sollte besagen: "Aber wenn kein Besuch da ist, darf ich das doch auch!"
2. Wenn du einen Schoß zum Sitzen aussuchst, achte immer darauf, dass dieser auch einen guten Kontrast zu deiner Fellfarbe abgibt. Beispiel: eine weiße Katze sollte sich immer auf dunkle Schöße setzen.
3. Begleite Gäste immer zur Toilette und beobachte, ob sie auch alles richtig machen.
4. Falls ein Gast sagen sollte, dass er Katzen liebe, behandle ihn mit hochmütigem Stolz, verhänge deine Krallen in den Nylonstrümpfen (falls zutreffend), beiße ihn in die Fussknöchel oder wende eine Kombination der ausgeführten Möglichkeiten an.
Türen
1. Toleriere keine geschlossenen Türen. Um die Türen zu öffnen kann man entweder daran kratzen oder dagegen schlagen. Sobald die Tür geöffnet wird, darf man selbstverständlich nicht durchgehen.
2. Nachdem du befohlen hast, dass eine nach draußen führende Tür für dich geöffnet wird, stehe auf der Schwelle, halb innen und halb außen, und fange an, über alles mögliche nachzudenken. Das ist vor allem wichtig, wenn es entweder sehr kalt oder sehr heiß ist und während der Schnaken-Hochsaison.
Waschtag
1. Setze dich niemals in den Waschkorb mit dreckiger Wäsche, bis alles sauber ist und vielleicht gar warm vom Trockner. Dieses ist sehr wichtig, vor allem bei Handtüchern.
2. Helfe stets beim Wäschezusammenlegen. Zeige es den Leuten, wenn sie es deiner Meinung nach nicht richtig gemacht haben, indem du die Wäsche rumziehst.
3. Helfe stets beim Bettenmachen. Laken und Bettbezüge müssen angegriffen und gebissen werden, um sie gefügig zu machen.
Zusammenleben mit Menschen
1. Als allgemeine Regel gilt, dass man sich immer zu dem Menschen setzt, der beschäftigt ist und nicht zu dem, der im Moment nichts tut.
2. Liest einer deiner Menschen ein Buch oder eine Zeitung, versuche immer, dich darauf zu setzen. Wenn das nicht möglich ist, so setze dich zwischen Buch und Gesicht.
3. Falls dein Mensch strickt, setze dich ganz brav auf seinen Schoß. Vergiss aber nicht, ab und zu die Stricknadeln anzugreifen.
4. Wenn dein Mensch beim Briefeschreiben oder ähnlichem ist, setze dich immer auf die Papiere, auf denen er gerade schreibt. Wenn sie dich herunterheben, beobachte sie mit trauriger Miene. pass gut auf, ob vielleicht mit Tinte geschrieben wird. sobald du noch feuchte Tinte auf Papier siehst, setze dich drauf. Nach dem zweiten Hinunterheben musst du anfangen Kugelschreiber und Bleistifte vom Tisch zu werfen,aber einzeln bitte.
5. Auch Schreibmaschinen sollte der Mensch nicht alleine bedienen müssen. Setze dich auf den Schoß deines Menschen und versuche, die Typen zu fangen. Wenn es an der Zeit ist , Papier zu beißen, dann warte, bis der Mensch ein perfekt getipptes Blatt aus der Maschine zieht.
6. Noch schöner sind Computer. Warte, bis das Telefon klingelt und der Mensch den Computer verlässt und spiele "Katze auf der Tastatur". Du wirst staunen, was du alles auf dem Bildschirm sehen kannst.
Das waren einige Richtlinien. Du kannst weiter improvisieren. Denke daran, dass eine erfolgreiche Katze immer gut ausgeruht ist ; schlafe deshalb fast den ganzen Tag damit Du nachts um 3 Uhr fit bist, um auf dem Bett Bergsteigen oder Mäusefangen zu spielen.
Dann mache ich ja alles richig hehe!
Hier noch mehr fun
BeastPrincess - 30. Aug, 18:26
Für einen Moment schien es, als wichen selbst die Stühle vor ihm zurück. Herr Pferdeschmor war ein jüngerer Mann, der dem Wort 'Fettleibigkeit' eine ganz neue Bedeutung gab. Mit dreißig hatte er sich eine beeindruckende Kinn-Sammlung zugelegt und jetzt erbebten sie alle in zornigem Stolz.*
* Es ist falsch, nach dem Erscheinungsbild zu urteilen. Trotz seines Gesichtsausdrucks, der dem eines Ferkels mit einer guten Idee ähnelte, und seiner Sprechweise, die an einen kleinen, atemlosen, neurotischen und absurd teuren Hund erinnerte, hätte Herr Pferdeschmor ein freundlicher, großzügiger und frommer Mann sein können. Ebenso könnte der Mann, der mit einem gestreiften Pulli, einer Maske und großer Eile aus deinem Fenster klettert, nur jemand sein, der sich auf dem Weg zu einem Kostümfest verirrt hat. Und der Mann mit der Perücke und dem Talar im Mittelpunkt des Gerichtssaals ist vielleicht nur ein Transvestit, der hereingekommen ist, weil es draußen regnet. Vorschnelle Urteile können so ungerecht sein."
Terry Pratchett, Ab die Post
BeastPrincess - 30. Aug, 15:19
Alice grew up. So did wonderland.
Legende:
"..." - direkte Rede
//...// - Gedanken
Der kühle Abendwind wirbelte das gelbe Herbstlaub auf dem verlassenen Spielplatz ein wenig auf und spielte mit den Haarsträhnen der schmalen Gestalt auf einer der Schaukeln. Während sich die rötliche Sonne senkte, blieb alles geisterhaft ruhig um sie herum. Keine spielenden Kinder, die tobten und lachten. Keine Eltern, die ihren Kindern zuriefen, dass sie aufpassen sollten. Nur die wunderbare Totenstille. Alice stieß sich ein wenig mit den Füßen vom Boden ab und sogleich begannen die Ketten der Schaukel zu quietschen. Stumm sah sie ihre Springerstiefel und die Ringelstrümpfe an. Wenn ihre große Schwester sie so gesehen hätte. Wenn sie sich daran erinnerte, wie ihre Schwester damals mit ihr draußen unter einem schattigen Baum saß und diese für Alice seltsamen Bücher ohne Bilder las, fragte sie sich, wieso sie nicht mehr Zeit mit ihr verbracht hatte. Dieses winzige kindliche Hirn hatte damals nicht geahnt, wie schnell sich die Probleme und Sorgen auf sie stürzen würden, um sie zu verschlingen und sie zu dem machen, was sie nun war. Ihre Schwester hätte sie beschützt, aber... sie wurde gezwungen fortzugehen. Ihr Vater nahm sie einfach mit in ein anderes Land und ließ Alice allein mit ihrer Mutter, die bald nur noch bis zum Hals in Arbeit steckte. Wie sehr wünschte sie sich diese unbeschwerten Tage zurück, an denen sie träumen durfte. Träumen und wissen, dass jemand sie hielt und für sie da wäre, solange sie träumte und wenn sie aufwachte. Dieses bittere Gefühl, das sie verspürte, ließ sie auflachen. Eine Abwehrreaktion, die beim Auftauchen von unangenehmen Gedanken auftrat - der Sarkasmus.
"Vorbei, Schätzchen.", flüsterte sie. Aufgrund dieser verfluchten Verschlossenheit hatte sie es sich sogar angewöhnt, manchmal Selbstgespräche zu führen. Ziemlich lächerlich. Aber nicht nur das - sie hatte mit ihren 19 Jahren eine gewisse Arroganz entwickelt, mit der sie sich durchs Leben schlug. Was sonst sollte sie auch tun? Mit ihrem Aussehen konnte sie es sich leisten arrogant zu wirken und alle auf Distanz zu halten. 'Sobald man an jemandem hängt, erlebt man nichts als Enttäuschungen.' - war ihre Einstellung. Deshalb hielt sie sich lieber alle vom Leib.
Dieser Tag war ganz besonders. Ihre Schwester hatte Geburtstag und Alice...? Nicht einmal gratulieren konnte sie ihr. Im Grunde wusste sie nicht einmal, ob ihre Schwester überhaupt noch lebte. Hilflos faltete sie ihre Hände und legte sie auf den Saum ihres dunkelblauen Kleides mit der weißen Schürze. Das trug sie am liebsten, denn es war das Kleid ihrer Schwester, das sie damals von ihrer Schwester vor ihrer Abreise bekommen hatte - ihr eigenes Kleid. Immer noch wehte ihr der freche Wind durch die langen dunkelbraunen Haare und es fröstelte sie ein wenig. Dennoch wollte sie diesen Platz nicht verlassen. Es war doch gleichgültig, wohin sie sich begab - die Leere blieb. Menschen waren pure Enttäuschung. Ein erneut sarkastisches Grinsen huschte über ihre Lippen und die zierlichen Hände klammerten sich um die kalten Ketten der Schaukel.
"Na naa nana nana ..." Alice hob den Blick. Es schien noch jemand anwesend zu sein.
"Na na nanana naaaa ..." Der piepsige Gesang kam aus einem Busch nahe des Sandkastens. Auf eine gewisse Art hörte es sich unheimlich an und als das Mädchen sich dem besagten Busch näherte, sprang ein kleines weißes Etwas raketenartig aus dem Gebüsch auf sie zu und riss sie zu Boden. Bevor sie einen Laut ausstoßen konnte, spürte sie einen grauenvollen Schmerz im linken Brustbereich, als hätte dieses kleine Monster ihr einen Dolch hineingerammt. Wie ein Höllenfeuer brannte ihre Brust, sodass sie sich nicht einmal mehr vor Schmerz rühren konnte. Einen Moment lang schien sie wie gelähmt und sah nichts als Schwärze. So schnell wie der Schmerz kam, verschwand er auch und sie riss die Augen auf.
"Was zum Teufel...?", schrie sie erzürnt und suchte nach dem unbekannten Wesen, das sie angegriffen hatte.
" ... D-das ist doch... ", stammelte sie völlig irritiert. Es war ein... weißes Kaninchen und nicht nur irgendeines, sondern das, welches sie schon einmal gesehen hatte. Das Tier funkelte sie mit seinen kleinen roten Augen an und lachte boshaft. Es hatte wie auch damals eine Weste an, doch diesmal hielt es keine Uhr in der Pfote, sondern etwas anderes. Was, das konnte Alice nicht genau erkennen und so versuchte sie sich ihm zu nähern, was wiederum zur Flucht des kleinen Wesens führte.
"Bleibst du stehen, du Biest!" Das Kaninchen war verdammt schnell und flitzte hinter den nächsten Baum.
//Irgendwie kommt mir das alles sehr bekannt vor...//, dachte Alice und beschleunigte ihr Tempo. Nach einer Jagd durch den ganzen Stadtpark war sie dran und drauf das hinterhältige Ding zu erwischen, doch nur ein paar Schritte vor dem kichernden Kaninchen brach der Boden unter ihren Füßen zusammen. Die Erde bildete einen Schlund, der einem gefräßigen Maul glich, und verschlang Alice, die schreiend in die Tiefe stürzte.
//Ich muss völlig verrückt sein. Bin ich tatsächlich so töricht gewesen diesem kranken Vieh noch einmal zu folgen?// Alice fiel. Ja, sie fiel wieder. Langsam und traurig. Diesmal gab es nicht einmal interessante Gegenstände um sie herum, sondern nur tiefste Nacht und sie empfand es trotzdem als angenehm. Noch stiller als oberhalb der Erde war es in diesem unendlichen Brunnen. So still, dass sie ihr Herz hatte klopfen hören... - halt, kleine Korrektur: sie hätte es normalerweise hören können, aber dem war seltsamerweise nicht so. Ihr Herz klopfte nicht. Überhaupt nicht.
//Der Wahnsinn. Erst folge ich einem geisteskranken tollen Kaninchen, werde dann von der Erde verschluckt und merke, dass mein Herz nicht mehr schlägt. Besser kann mein Tag ja nicht werden. Wenn ich wieder im Wunderland landen sollte, bin ich reif für die Irrenanstalt.//, dachte sie amüsiert und richtete ihren Blick nach unten, wo schon ein kleiner Lichtschein sichtbar war. Je kleiner der Abstand zwischen ihr und diesem Lichtschein wurde, desto mehr verwandelte er sich in Feuerzungen. Wenn man von der Realität ausgeht, könnte man meinen, dass Alice verbrennen müsste, doch sie landete sanft in einem Kamin, dessen Feuer zwar loderte, aber nur als eine Art Projektion existierte; das heißt man konnte es zwar sehen, aber nicht anfassen. Woher dann der Ruß kam, den sich Alice vom Kleid abklopfen musste, ist allerdings eine andere Frage, genauso wie die nach den Eidechsen, die in genau diesem Feuer an einem Spieß gebraten wurden.
"Was machst Du denn hier? Geh sofort raus da!" Das Mädchen vernahm ein empörtes Grunzen und als sie aufsah, starrte sie direkt ein großes Schwein in einem Frack an. Unterhalb seines Rüssels hatte es einen feinen dünnen Schnurrbart und machte den Eindruck, als sei es was ganz Besonderes.
"Nicht dass ich freiwillig in dem Kamin sitze, aber bitte...!", erwiderte sie barsch und stapfte aus dem Kamin raus, nachdem sie das komische Schwein zur Seite gestoßen hatte.
"Was erlaubst Du Dir eigentlich! Bist Du die neue Magd?!... Dann an die Arbeit!", grunzte das Schwein erhobenen Hauptes und zupfte an seinem Kragen.
"Sonst noch was?!" Alice blickte sich um. "Wo bin ich überhaupt?"
"Also dümmer kann man nicht sein!" Das piekfeine Schwein machte seine kleinen in Fett eingebetteten Augen noch kleiner und antwortete dann: "In der Küche des Herzogs, wo denn sonst?... Und jetzt frag nicht so dämlich und arbeite." Zunächst wollte Alice den Raum nur verlassen, dann aber kam ihr eine Idee:
"Gut ... Heute Abend gibt's Schweinebraten..." Damit schnappte sie sich eines der scharfen Messer, die an der Wand hingen, und setzte ein fieses Grinsen auf. Ihr Gegenüber bekam jetzt im Gegensatz zur vorherigen Situation so riesige Augen, dass Alice sich darin spiegeln konnte und sauste quiekend in Windeseile aus der Küche, sodass man bald nicht einmal mehr das Klacken seiner Hufen auf dem Flur hören konnte.
Das Mädchen beschloss das Messer für alle Fälle zu behalten und nachdem sie die Küche verlassen hatte, fand sie sich in einem schmalen Flur wieder, der mit einem langen roten Teppich, sowie verschiedenen Gemälden geschmückt war. Da Alice alle Zeit der Welt hatte, durchquerte sie ihn langsam, um sämtliche Portraits eingehender zu betrachten. Auf einem war eine dürre Gestalt mit seltsam langen Fingern und einer ungesunden Gesichtsfarbe abgebildet. Aufgrund des zwar spärlichen aber eindeutig existenten Bartes musste es wohl eine männliche Figur sein, doch wer weiß das schon so genau ... Ein anderes Gemälde war das einer gemächlichen älteren Dame mit knallroten Lippen, einer überdimensionalen Frisur und höchst eingebildetem Blick. Bei diesem Portrait bekam Alice einen richtigen Lachkrampf, worauf die Dame auf dem Bild ihre schwulstigen Lippen zu spitzen versuchte, was nicht so recht klappen wollte und sie dann nur beleidigt die stark gepuderte Nase hob. Als nächstes kam ein Spiegel, mit dessen Hilfe Alice merkte, dass ihr Kleid auf der linken Seite blutbefleckt war - genau dort, wo das verfluchte Kaninchen hineingestochen hatte. War das eine Wunde? ... Solange keine Schmerzen zu fühlen waren, wollte sie das auch gar nicht erst wissen.
"Ach. Ich muss ja dieses listige Ding suchen.", fiel ihr dann ein. Wie schnell konnte man sich doch von den seltsamen Dingen im Wunderland ablenken lassen. Ganz genau, das Wunderland. Sie war sich sicher, dass sie dort gelandet war. Dort, im hintersten Eck und tiefsten Abgrund ihrer mittlerweile kranken Fantasie. Das Wunderland, das damals ein so wunderbarer interessanter Ort voller Überraschungen war. Es hatte sich verändert, so wie sie das getan hatte und eben weil sie es getan hatte. Was könnte sie dort noch alles erwarten?...
© Nami, 2006
BeastPrincess - 29. Aug, 22:47
Endlich ... hab ichs mal geschafft einen separaten Weblog zu erstellen -__- Naja ein paar Fehler etc sind noch drin, aber die werd ich erst später ausbügeln ---> müde .__.
Jedenfalls kann ich nun meine Alicefanfiction hochladen und hoffe, dass die jemand liest <__<'
Hehe~ machts guhuuut~

BeastPrincess - 29. Aug, 20:27